Eingestellt: von Redaktion am 15.06.2016

Anname

Anname, Sie sind seit vielen Jahren als Lebensberaterin tätig. Wie fanden Sie den Weg zu Ihrer Spiritualität?

 

Meine hellseherischen Fähigkeiten begannen schon sehr früh, eigentlich bin ich so schon zur Welt gekommen. Sehr zum Leidwesen meiner Mama entlarvte ich als kleines Maderl schon die Intrigen der Erwachsenen, hörte das Gras wachsen und wusste nicht nur immer „wer mit wem“ sondern auch „wann und warum“. Muttis Unbehagen gipfelte dann stets in dem verzweifelten Ausruf: „Kind, du wirst nochmal als Hexe verbrannt. 

 

 

Haben Sie Ausbildungen im spirituellen Bereich absolviert und gibt es eventuell auch eine eigene Beratungsmethode, die Sie entwickelt haben?

 

Hauptberuflich arbeite ich seit 2002 in der Lebensberatung als Astrologin und Tarotberaterin.

 

Von 1994 bis 1996 habe ich die Ausbildung im Bereich Homöo­pathie und Bachblüten gemacht, 1995 die Tarot-Ausbildung bei Hajo Banzhaf in München. Im Jahr 2004 schloss ich dann die Astrologie-Ausbildung in Brüggen ab. Darüber hinaus habe ich drei Bücher veröffentlicht: "Lenormand Schlüsselworte" (2009), "Zigeuner Schlüsselworte" (2010) und "Das Tarot Rad" (2012).

 

Da wir  im reinen Hellsehen keine Zeiten bekommen, habe ich einen eigenen Zeitspiegel mit dem Tarot erarbeitet, den ich schon Jahre in meinen Beratungen einsetze, und er mir immer wieder von meinen Ratsuchenden bestätigt wird. Dieser Zeitspiegel ist eine Erweiterung des keltischen Kreuzes und er gibt einen Ausblick, auf die nächsten 12 Monate.

 

Wie beschreibt Ihr persönliches Horoskop Anname als Menschen?

 

Ich wurde im Wonnemonat Mai als kleiner Zwilling mit einem Schützeaszendenten und einem Skorpionmond geboren. Der Zwilling ist von Natur aus neugierig und immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen. Mit dem Mond im Skorpion bin ich zu tiefen Gefühlen in der Lage und dies steht für meine empathischen Fähigkeiten. Zudem steht meine Geburtssonne im 6. Haus, dem Haus der akribischen Jungfrau, was wiederrum erklärt, warum ich immer den Dingen auf den Grund gehen muss. Ich kann nicht aufgeben, bevor ich eine Lösung oder einen Weg gefunden habe.

 

Zudem bin ich eine Gerechtigkeitsfanatikerin, was ich meinem Schützeaszendenten zu verdanken habe. Bei Ungerechtigkeiten könnte ich die Wände hochlaufen. Ich kann es nicht ertragen, allerdings nicht nur bei mir, auch bei anderen Menschen, und ich setze mich immer für alle Benachteiligten ein. Ich kann gar nicht anders. Wenn es sein muss, dann nehm ich auch schon mal den Weg mit dem Kopf durch die Wand.

 

Welches (bewegende) Erlebnis während Ihrer Beratungen hat Sie in Ihrer Tätigkeit besonders bestätigt?

 

Dies war ein sehr lustiges Beratungsgespräch mit einer Mexikanerin, die nur etwas über ihren bevorstehenden Umzug wissen wollte. Ich  sah nicht nur, dass es sich um zwei Wohnungen zur Auswahl handelte, ich beschrieb auch genau die Lagen und die Beschaffenheiten der Wohnungen (eine im 1. Stock und eine im Keller) so genau, als hätte ich ein Foto vor mir liegen. Ich riet der Ratsuchenden von der Kellerwohnung ab, die dann auch prompt einige Wochen später bei einer Wasserkatastrophe überspült wurde.

 

Stoßen Sie in der Beratung manchmal auch an die Grenzen Ihrer Möglichkeiten? Wenn ja, wann ist das?

 

Das passiert zwar selten, allerdings na­türlich kommt auch das vor. Dann bekomme ich keinen Draht zum Ratsuchenden, kein richtiges Bild im Tarot und verweise denjenigen an einen Kollegen. Außerdem mache ich grundsätzlich keine Aussagen zu Gesundheit oder Ableben. Das ist ein sehr heikles Thema, und zudem habe ich nicht die Möglichkeit, über ein Kartenbild eine Aussage zu bekommen.

 

Haben Sie schon einmal an Ihrer Tätigkeit gezweifelt?

 

Sicher, hin und wieder zweifele ich an mir selbst. Wenn ich das nicht tun würde, dann wäre ich ja perfekt.

 

Was möchten Sie Ratsuchenden mit auf den Weg geben?

 

Das jeder Mensch sein Packerl zu tragen hat. Der eine mehr, der andere weniger, und dass es für jeden einen Lichtblick gibt. Man muss nur an sich glauben, darf sich selbst nicht aufgeben. Das Vertrauen zu sich selbst ist der Schlüssel zur Lösung jeder Aufgabe, der wir uns im Leben stellen müssen. Und dass der Ratsuchende bei uns anruft, zeigt ja auch, dass er eine Lösung sucht.

 

Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie einen Wunsch frei hätten?

 

Genügend Wohnraum auf der Welt, damit jeder ein Dach über dem Kopf hat. Es gibt einfach noch zu viele Menschen, die nicht mal ein warmes Bett und etwas zum Essen haben.

 

Wie lautet Ihr persönliches Lebens­motto?

 

Bevor du über einen anderen ur­teilst, laufe erst mal 24 Stunden in seinen Schuhen.

 

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